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Malawi

Schon nach kurzer Zeit in Malawi haben wir dieses Land in unser Herz geschlossen. Wieder einmal begegnen uns die Menschen mit einem offenen Lachen im Gesicht. Und dies obwohl Malawi eines der ärmsten Länder Afrikas überhaupt ist. Natürlich sehen wir als Reisende nur einen kleinen Teil und diesen relativ oberflächlich, aber wir sind uns einig, dass wir uns von der einfachen Lebensfreude hier eine dicke Scheibe abschneiden und den „Bruddlern“ zu Hause mitbringen sollten!

 

Von Norden kommend bereisen wir das Land in Richtung der Hauptstadt Lilongwe. Zwar hat es aufgrund der Trockenzeit schon länger nicht mehr geregnet, doch viele Bäche haben noch immer Wasser und werden zum Hindernis für manche Lkw's. Hier ist die Piste durch einen festhängenden Sattelzug blockiert. Doch Zeit spielt keine Rolle und so warten auch wir erstmal ab.

 

Nachdem alle Befreiungsversuche mit herbeigebrachtem Sand und Steinen vergeblich waren, beschließen wir uns den stecken gebliebenen Laster zu umfahren. Dank der hohen Bodenfreiheit und Allradantrieb schaffen wir es durch schlammiges Gelände. Natürlich bieten wir anschliessend unsere Hilfe an. Nachdem wir den Sattelzug herausgeschleppt haben ist die Freude bei dem Fahrer samt Crew riesig. Einer nach dem anderen umarmt uns und will uns die Hand schütteln.

 

Wir schauen uns eine am Wegesrand liegende traditionell gebaute Hängebrücke an. Trotz Bauingenieurstudium ist es schwierig zu verstehen wie die Brücke überhaupt dort bleibt wo sie ist. Die Leute, welche die Brücke teils sehr schwer beladen überqueren erinnern an Hochseilartisten. Unseren Respekt haben sie.

 

In Lilongwe holen wir Rikes Bruder Stefan vom Flughafen ab. Eeeendlich nach über einem Jahr dürfen wir ihn wieder in die Arme schliessen! Stefan bleibt die nächsten 3 ½ Wochen bei uns. Wir reisen gemeinsam über Sambia und Simbabwe nach Südafrika.

 

In Malawi sind die Nationalparks relativ günstig und nicht überloffen. Wir machen uns daher auf in den Liwonde Nationalpark. Der Park hat einiges zu bieten. Unter anderem viele Elefantenantilopen.

 

Es leben aber nicht mehr alle Antilopen.

 

Es geht weiter an den Malawisee, an das Cape Maclear. Wir fühlen uns gar nicht wie an einem Binnengewässer. Der Sandstrand, die Palmen und das blautürkise Wasser erinnern vielmehr an die Südsee.

 

Der Sonnenuntergang – das allabendliche Schauspiel.

 

Gute Nacht.

 

 
 
 
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