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Namibia Simbabwe Botswana 2010

Wir sind Anfang Dezember 2010 zu einem dreiwöchigen „Kurzurlaub“ nach Namibia aufgebrochen. Nachdem wir von 30 Grad im Schatten in Windhoek empfangen wurden und der Laster wieder startklar war ging die Reise in den Norden Namibias, über den Caprivi Streifen nach Simbabwe. Nachdem die Zolldokumente für den Laster um ein Jahr verlängert wurden ging es dann über Botswana nach Namibia zurück. Benis Schwester Maren und Schwager Thomas sind direkt zu den Viktoriafällen eingeflogen um mit uns zurück nach Namibia zu fahren.

 

Das erste Etappenziel war der Hoba Meteorit bei Grootfontein. Obwohl dieser außerirdische Körper schon vor über 80.000 Jahren auf die Erde gestürzt ist wird an dieser Stelle immer noch vor Meteoriten gewarnt.

 

Der Meteorit, der ungefähr so groß ist wie ein Kleinwagen, besteht aus über 80% Eisen. Der Rest ist Nickel und Kobalt.

 

Wir versuchen die Viktoriafälle zu fotografieren. Obwohl der Sambesi deutlich weniger Wasser führt als bei unserem Besuch 2009 werden wir von der Gischt komplett geduscht.

 


Schließlich gelingt es uns doch noch nahe genug an die Absturzkante zu kommen und die Fälle zu fotografieren.

 

Wir sind in der Region der großen Naturschutzgebiete von Botswana, Simbabwe und Namibia. Schilder warnen vor querenden Elefanten im Caprivistreifen.

 

Bis wir die ersten großen Wildtiere sehen braucht es noch etwas Geduld.

 

Junge Elefantenbullen beim spielerischen Kräftemessen und Baden.

 

Die ganze Herde kommt an den Fluß zum Trinken. Übernachtet haben wir wenige Steinwürfe weiter am gleichen Flußufer.

 

Die Giraffe rechts im Bild scheint den Gang zur Wasserstelle nicht abwarten zu wollen.

 

Es ist immer wieder faszinierend den trinkenden Giraffen zuzuschauen.

 

In den von uns bereisten Gebieten herrscht Regenzeit. Zwar scheint trotzdem die meiste Zeit die Sonne und an manchen Tagen regnet es gar nicht, aber der Zustand der Pisten ist trotzdem teils sehr schlecht.

 

Manchmal helfen auch Sperren und Allradantrieb nicht weiter und wir versenken die Karre im Schlamm. Dann helfen nur noch Schaufel, Sandblech und Seilzug um weiter vorwärts zu kommen.

 

Die Arbeitsteilung ist schnell klar. Während Maren und Ulrike nach Löwen und sonstigen wilden Tieren Ausschau halten, ackern Thomas und Beni (Verursacherprinzip).

 

Nachdem wir während der Tour 2009 auf 50 000km lediglich einen leichten Reifenschaden hatten, triffts uns diesmal gleich zweimal. Einmal können wir den Reifen flicken und mit einem neuen Schlauch versehen wieder montieren.

 

Das zweite Mal haben wir einen größeren Reifenschaden. Aber da in Afrika nichts weggeworfen wird beschließen wir den Reifen an einen Reifendienst an der Straße zu verschenken. Die Jungs freuen sich rießig. Vermutlich wird der ca. 15cm lange Riß in der Flanke mit Nadel und Faden geflickt.

 


Wir sind nicht die einzigen bei denen nicht alles rundläuft. Wir treffen in der Kalahari einige Buschmänner die uns um unsere Hilfe bitten. Beim Blick unter die Motorhaube können wir uns nicht entscheiden wo wir anfangen sollen. Es gab kaum ein Bauteil, das nicht schon mit Hilfe von Draht und ähnlichem geflickt wurde. Leider bekommen wir den Landcruiser auch nach gut zwei Stunden nicht zum Laufen.

 

Bei diesem Unfall können wir nur noch bei der Bergung des Anhängers behilflich sein. Obwohl das Militär schon angerückt ist (15 Mann in einem Minibus), sind die Beteiligten froh, dass wir Hilfe mit schwerem Gerät anbieten.

 

Rikes Schuhe scheinen bei den bunten Faltern besonders beliebt zu sein.

 

Maren, Thomas, Rike und Beni bei Marens Geburtstagsfrühstück. Übrigens Marens erster Geburtstag im Sommer.

 

Den Heiligen Abend feiern wir mitten in der Kalahari und haben einen wunderschönen Abend mit Couscous und Hühnchen vom Feuer. Einen schön geschmückten Weihnachtsbaum hatten wir natürlich auch. Die meiste Arbeit war es die ganzen Christbaumkugeln zu leeren ;-)

 

 
 
 
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